Familie, Kindergartenkind, Kinderzimmer

Ein Kinderzimmer für Kleinkinder

Jede Mutti kennt das Gefühl vom Nestbau. Man möchte es dem Baby so schön wie möglich machen. Liebevoll werden Wandfarben ausgewählt. Möbel werden ausgesucht. Bilder, Sprüche, Wimpelketten werden aufgehängt, damit sich das neue Familienmitglied gleich heimisch und geborgen im Zimmer fühlt. Meine Erfahrung ist, dass man das Babyzimmer in der ersten Zeit nur zum Wickeln nutzt, falls ein Wickeltisch drin steht.

Doch schon bald ändern sich die Bedürfnisse des Kindes. Nicht nur das Kinderzimmer, sondern die ganze Wohnung sollte Kindersicher gemacht werden, denn die meisten Unfälle passieren im Haushalt.

Kindersicher bedeutet, dass alle Möbel fest an der Wand angebracht werden, damit sie nicht umkippen können. Eckschutz an scharfen Kanten sollte nicht fehlen. Treppen sollten so abgesichert werden, dass das Kind nicht allein darauf gelangen kann. Ansonsten gilt  es das Kleinkind immer im Auge zu behalten und niemals unbeaufsichtigt zu lassen.

Doch kommen wir zurück zum Kinderzimmer. Ein Kinderzimmer sollte Behaglichkeit ausstrahlen. Ein Kind welches dort „lebt“, sollte sich im eigenen Zimmer wohl fühlen. Der Raum sollte seiner Persönlichkeit entsprechen. Ein kleiner Junge, der vielleicht Tiere sehr mag, freut sich möglicherweise nicht so sehr über ein Zimmer mit Piraten an den Wänden.  Meine Tochter hatte weiße Wände, bis sie selbst den Wunsch nach Rosa geäußert hat.

Für die Wände würde ich sanfte Farben empfehlen, das Zimmer wirkt dadurch freundlicher und wärmer.

In jedem Kinderzimmer sollte es genug Bodenfläche geben, denn die meiste Zeit verbringen Kinder spielend auf dem Boden. Es sollte ein Fußwarmer Belag gewählt werden, wie zum Beispiel Kork. Oder aber man greift auf eine Spieldecke zurück oder einen Teppich. Diese gibt es in allen Formen und Farben zu kaufen.

Wenn man ein kleines Kinderzimmer zur Verfügung hat, sollte man regelmäßig ausmisten, um Platz zu schaffen oder man geht quasi in die Höhe und bringt Regale an die Wände, worauf man Dinge platziert, die nicht so oft bespielt werden. So haben wir es bei meiner Tochter im Zimmer gemacht. Also Raumhöhe ausnutzen.

Nun zum schönsten Teil, wie ich finde. Jedes Kind braucht eine Kuschelecke. Wir alle lieben Kuschelecken. Wie wir Erwachsenen, haben auch Kinder das Bedürfnis sich zurückzuziehen. Dafür eigenen sich Baldachine, Tipis oder das Bett, welches man auch für den Tag sehr gemütlich einrichten kann. Meine Tochter hat über ihrem Bett einen Baldachin, den sie auch zuziehen kann. Bei Bedarf wird das Tipi aufgebaut. Dort sitzt sie dann mit mit ihren Puppen und hört Musik. Kinderzimmer

 

Kinderzimmer

Das Kind kann sich also seinen Bedürfnissen entsprechend zurückziehen und ungestört in seiner Höhle beschäftigen oder ausruhen.

Außerdem, finde ich, sollten Bücher in Reichweite nicht fehlen. Falls befürchtet wird, dass die Bücher kaputtgemacht werden, können altersentsprechende Pappbücher unten stehen und Bücher zum gemeinsamen Lesen oben auf einem Regal platziert werden.

Was die Einrichtung eines Kinderzimmers angeht, gibt es so viele Vorschläge im Netz, wie Sterne am Himmel. Es sollte also kein Problem sein da Ideen zu finden. Natürlich gibt es auch Hypes, wie den Monochrom-Trend. Diesen werde ich wohl nie verstehen, obwohl ich schwarz und weiß sehr mag.

Ich kann nur den Tipp geben sich nicht zu sehr von Trends leiten zu lassen, denn diese werden oft schnell langweilig und man hat sich sattgesehen.  Das ist natürlich kein Problem, wenn man sowieso gerne umstellt, malert und so weiter.  Ansonsten bieten sich Entwicklungsschritte  des Kindes an das Zimmer wieder neu zu überdenken und den Interessen und Alter des Kindes anzupassen.

Was ich persönlich noch wichtig finde, ist eine Musikanlage, die die Kinder allein bedienen können. Wir sind alle sehr Glücklich mit unserer Toniebox. Schon die Kleinsten können mit ihr umgehen. Diese dürfte bei uns auch nie mehr fehlen.

 

Toniebox im Kinderzimmer

Manche Kinder möchten und sollten in die Planung  des Zimmers mit einbezogen werden. So haben sie Teil an der Veränderung und fühlen sich ernst genommen. Andere wiederum mögen nur wenig Veränderung. Hier sollte auf die Bedürfnisse geachtet werden und nur peu à peu umgestaltet werden.

Genauso sollten Kinder mit in die Organisation und Unterbringung der Spielsachen einbezogen werden. So suchen sie nicht ewig nach dem Lieblingsspielzeug.

 

Ich hoffe ihr konntet einige Tipps für euch mitnehmen und wünsche einen sonnigen Tag.

Eure Adriana

 

 

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