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HOP Mama und warum ich eine wurde

Ich bin Mama, eine HOP Mama um genauer zu sein und was das ist, erkläre ich euch hier:

HOP ist erstmal eine Abkürzung. Eine Abkürzung für Hour of Power. Das klingt erstmal easy, aber es steckt etwas mehr dahinter. Hour of Power bedeutet die Gunst der Stunde zu nutzen, nur für sich selbst- der frühe Vogel und so…

Man wacht früh auf und tut etwas für sich- und nur für sich selbst! Warum ich das hier jetzt so spannend mache und betone? Weil ich aus Erfahrung weiß, dass es als Mutter eben nicht so selbstverständlich ist bewusst was für sich zu tun. Also, man startet den Tag und beschäftigt sich mit dem was man selbst, der Körper und/oder die Psyche am meisten braucht oder wozu man einfach Lust hat.

HOP Mamas sind eben Mütter, die den Tag beginnen, mit dem was ihnen gut tun. Ein Mal die Woche, zwei Mal die Woche, oder auch jeden Tag, das entscheidet jede für sich.

Einige legen ein Sportstündchen ein, die anderen trinken ganz in Ruhe ihen ersten Kaffee, wieder andere stricken, oder malen. Was immer es ist, es wird in Ruhe gemacht. Bewusst.

Ich habe zwei Kinder, eins 8 und Schulkind, eins 3 und Kitakind. Verschiedene Charaktere, verschiedene Bedürfnisse, eins möchte dies, das andere das, zur gleichen Zeit versteht sich. Mama, Mama,Mamaaaaaa den lieben langen Tag.

Ich stand also morgens auf und stürzte mich in die Küche: Schulbrote schmieren, Äpfel schälen, Gurkenscheiben arrangieren, Nüsse knacken, Tee kochen, Frühstück servieren und so weiter. Dann standen auch schon die Kinder in der Küche.

Mein erster Weg des Tages ging vom Bett, zum Bad, und in die Küche, im Pyjama, in meinen Plüschpantoffeln, Haare nach oben, Ärmel hoch und ran! Das hat mich genervt, schon der Morgen stresste mich, bevor die Laune stieg, war sie schon im Keller. Ich bin einfach auch schlecht darin mir Pausen während des Tagen einzuplanen, deshalb wusste ich nicht wo ich da ansetzen sollte, um zu verschnaufen. Jede Mutti weiß ja, dass es erst so richtig losgeht, wenn die Kinder in der Schule und Kita sind. Dann drehen wir richtig auf, räumen auf, kochen, putzen, bügeln, kaufen ein …

Ich habe jeden Tag mehr gemerkt wie müde und ungeduldig ich war. Das wollte ich mir und meinen Kindern nicht mehr antun und suchte nach einer Möglichkeit das zu ändern.

Zufällig stoß ich auf eine  junge Mama aus Amerika, die für mich zur größten Inspiration wurde.Sie ist die Königin des HOP. Eine Mutti, die vor Energie nur so strotzt. Das wollte ich auch!

Da ich weiß, wann meine Kinder ungefähr wach werden, stellte ich meinen Wecker auf 6:00. Meine HOP sollte starten.

Ich stand auf, ging in die Küche und machte erstmal Kaffee. Ungewohnt. Da saß ich nun mit meinem Kaffee und angewinkelten Beinen und wusste nichts mit mir anzufangen. Meine TO-Do-Listen flackerten vor meinem inneren Auge auf. Ich versuchte sie wegzuwischen, denn diese Stunde gehört nur mir. „Du musst noch dies und das! Trink schneller!“ , hörte ich eine Stimme in meinem Ohr. Tja, auch Entspannung will wieder  gelernt sein.

Mittlerweile genieße ich meinen ruhigen Morgen. Ich habe mich ein stück weit daran gewöhnt Zeit mit mir bewusst zu verbringen.

 

Ich starte den Tag mit einem schönen Kaffee und genieße die Ruhe .

Habt es fein und viele Grüße v0n der HOP Mama Front 😉

 

Eure Adriana

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