allgemein, Familie

Die Sache mit dem Glück

Nach einem anstrengenden Tag liege ich nun da. In meinem dunklen Schlafzimmer. In der Mitte des Bettes. Ich merke mein Kreuz in der Ritze zwischen den Matratzen. Heute wollte mein Sohn auch unbedingt bei mir im Bett schlafen. Er schläft zu meiner Rechten, meine Tochter zur linken Seite. Ich kann mich weder von rechts nach links noch andersherum drehen. Die Kinder liegen so dich bei mir, umschlingen mich mit ihren kleinen Ärmchen. Ich kann kaum atmen, gucke an die Decke. Die Haare meiner Tochter kitzeln mich im Gesicht. Ich kann sie nicht zur Seite wischen, weil meine Arme unter den Köpfen der Kinder liegen.

Und da ist es, auf einmal zwischen den regelmäßigen Atemgeräuschen meiner Kinder, steigt es in mir hoch, baut sich auf und kriecht bis in mein Rückenmark. Ich kann es greifen, mit beiden Händen. Das Glück.
An einem Tag wie er heute war: Laut, chaotisch, stressig, anstrengend, keine fünf Minuten, um durchzuatmen. Alltagsstress halt. #momlife wie man so schön sagt…ich mittendrin. Immer, überall.
Und trotz der vielen lustigen Momente, dem leckeren Essen, dem netten Telefonat bin ich einfach nur erschlagen und erschöpft und irgendwie genervt.

Jetzt bewache ich den Schlaf meiner Kinder, lächele tief in mich hinein und grinse in die Dunkelheit, schicke ein Dankesgebet gen Himmel und atme ein.

Es ist so wichtig zu sehen was man hat und nicht was man nicht hat. Die Gesundheit der Familie, glückliche Kinder, Familie und Freunde, die einem den Rücken stärken, ein warmes zu Hause, einen vollen Kühlschrank und ich Hoffnung auf einen weiteren Tag, an dem wir wieder gesund aufwachen.

Denn: Ist es nicht so, dass wir, auch wenn wir alles haben und glücklich sein sollten, noch mehr wollen, um dann wirklich glücklich zu sein?  Das kennt doch jeder von uns, höher schneller, weiter. Noch mehr erreichen, noch mehr kaufen, keine Zeit zum glücklich sein.  Dabei ist es so einfach jeden Tag Glück zu empfinden. Positive Gedanken sind hier das A und O.  Wir sollten die Augen öffnen für das was um uns herum geschieht. Runterkommen, entspannen, entschleunigen und Glück zulassen.

Es gibt Situationen im Leben, die einen am eigenen Glück zweifeln lassen. Doch fast alles kann wieder gerichtet werden. Vieles kann man wieder in die richtigen Bahnen lenken, auch wenn der Weg viel Kraft und Nerven kostet. Auch auch dann hilft der positive Gedanke. Negative Begebenheiten gibt es schon genug auf dieser Welt.

Alles was wir haben scheint selbstverständlich, doch das ist es nicht…, es ist also nicht verkehrt, sich an das zu erinnern, was wir haben, was uns glücklich macht. An Wünsche und Träume, die wir uns schon erfüllt haben. Die Dinge, die wir uns geleistet haben.
Für mich ist es das größte Glück morgens gesund aufzuwachen, und meine Liebsten um mich zu haben, aber auch ich musste Lernen diese positiven Gedanken zu leben, denn jeder ist ja bekanntlich seines eigenen Glückes Schmied.

In diesem Sinne bleibt glücklich,

Eure Adriana

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